Hier anmelden im Blog!

Du bist angemeldet!

Login
Willkommen auf www.sy-foxylady.de

POGO 10.50 Foxy Lady

Blog Foxy Lady

Aktion Sorgenknut

  • Home
    Home Hier findest Du alle Beiträge der Seite.
  • Kategorien
    Kategorien Zeigt alle Kategorien.
  • Tags
    Tags Zeigt eine Liste von Tags die im Beitrag verwendet wurden.
  • Autoren
    Autoren Suche nach Mitgliedern.
  • Team-Blogs
    Team-Blogs Suche nach Teams.
  • Login
    Login Anmeldeformular

Reisen

Veröffentlicht von am in Reisen

Die Insel Faial, insbesondere die Hafenstadt Horta mit ihren 2.400 Einwohnern halten, was sie beim ersten Eindruck versprechen. Die Insel ist sehr grün und strahlt eine besondere Ruhe aus. Die Menschen hier scheinen keine Hektik zu kennen, sind nahezu immer freundlich und hilfsbereit, hier fühlt man sich wohl. Insbesondere, wenn man gerade den Atlantik überquert hat. Horta erscheint uns wie ein magischer Hafen, mitten im Atlantik. Hier treffen sich die Langfahrtsegler, egal, mit welchem Boot. Alle haben das gleiche Meer, das gleiche Wetter, die Naturgewalt Atlantik erlebt. Keiner muß sich besonders hervortun. Hier kommen alle vorbei, die von West nach Ost wollen. Egal, ob es zu den Kanaren geht, in das Mittelmeer oder in die Nordsee. Alle haben die Macht des Atlantik gespürt, Wale und Delfine in ihrer natürlichen Umgebung gesehen.

Dann ist da noch Peter Cafe Sport, der Treffpunkt der Segler. Museum, Kniepe, Restaurant, Boutique in einem. Hier ist immer was los. Einen Gin Tonic hier zu trinken ist Pflicht sagt man. Das ist gute alte Sitte...es bleibt meistens nicht bei einem. Man sitzt an einem Tisch mit Seglern aller Nationen, prostet sich zu, geniesst das Leben untereinander. Ein Mekka für Segler.

Auf den Bermudas haben wir bereits auf ein befreundetes Boot gewartet, das nicht mit uns gerechnet hat, aber es leider verpasst. Jetzt liegen sie uns gegenüber! Die Blue Sun aus Hooksiel. Kalle und Doris sind seit zwei Jahren unterwegs. Kalle ist seit über 20 Jahren ein alter Weggefährte zwischen Hooksiel und Helgoland. Wir sind schon manche Regatta gegeneinander gesegelt. Groß ist die Überraschung und die Freude!  Wir feiern unser Wiedersehen - natrülich im Cafe Peter Sport - erkunden gemeinsam im Mietwagen die Insel und haben jede Menge Spass zusammen.

Blue Sun

 

Grosses Wiedersehen!

 

 

Der grosse Krater,. heute Naturparadies

 

grüne Insel

 

P5250048.JPG

 

P5250052.JPG

 

das neue Land durch Vulkanausbruch 1957

Nun sind wir schon seit einer Woche hier und bereiten gerade unsere Weiterfahrt vor. Heute zieht bereits das zweite Sturmtief in dieswer Zeit über uns. So wie es aussieht, können wir in zwei Tagen, wenn alles durch ist, Richtung Heimat starten. Es sind 1.200 Meilen bis nach Falmouth,S üdengland. Wenn alles gut geht, rechnen wir mit 8 bis 10 Tagen. Dann schauen wir mal weiter.

Horta ist weltberühmt für die Bilder auf der Kaimauer, die viele Segelyachten einer alten Tradition folgend, hier als Erinnerung ihrer Atlantiküberquerung hinterlassen. Auch wir haben es geschafft, ein kleines Kunstwerk zu hinterlassen. Kurzerhand haben wir unsere Crew um eine junge französiche segelnde Künstlerin erweitert, so dass sie uns bei der Umsetzung unserer Idee behilflich sein konnte,. so dass auch wir dieser herrlichen Tradition folgen können.

P5260078.JPG

verewigt auf der Kaimauer

 

Aufrufe: 10
Bewerte diesen Beitrag:

Veröffentlicht von am in Reisen

b2ap3_thumbnail_P5180031.JPG

 

Nach 16 Tagen haben wir es geschafft, von den Bermudas nach Horta zu segeln. insgesamt 6 Flautentage, 2 Tage Kreuzkurse bei bis zu 24 Knoten Wind, 2 Sturmtagen mit bis zu 45 Knoten Wind und 6 Tagen herrlichen Segelns haben wir Horta gLücklich erreicht. 

Was war schlimmer? Die Flautentage, von denen wir uns eine Nacht haben total treiben lassen, haben doch sehr unsere Nerven und Biervorräte beansprucht. Die stürmischen Tage dagegen waren anstrengend, aber aufregend, spannend und meilenbringend. Trotz eines dramatischen Knock downs, bei dem Kerstins grosse Reisetasche mit vielen anderen Dingen, die sich auf der Steuerbordseite befanden, quer durch den Salon, diagonal vom Kopfende Steuerbordkoje hin zum Fußende Backbordkoje geflogen sind und deren Inhalt wie an einer Pinnwand an der Bordwand danach  verteilt war. Eine Riesenwelle von ca sechs Metern Höhe hatte uns volle Breitseite erwischt, nachdem wir durch eine 45 Knotenbö so angeluvt sind, dass wir quer zur Welle kamen. Das ganze, weil in diesen Minuten der Wind um ca 40 Grad drehte und unser Autopilot natürlich mitdrehte. Das war schon sehr beeindruckend, welche Kraft in solchen Wellen steckt. Keine fünf Minuten später sind wir auf den anderen Bug gegangen und es wurde wesentlich besser. 

 P5140012.JPG

Nach der Welle!

 

Nach dem heftigem Wind kam die große Flaute. Zwar konnten wir noch in der einen oder andere Stunde mit dem Code Zero wenigstens noch drei bis sechs Knoten erreichen, aber dann kam das große Nichts. Nur gutes Wetter, sonst nichts. Ententeich. Dafür sieht man besser die eine oder andere Walfontäne und es kamen wieder die Delfine regelmäßig zu uns.

 

abtauchen...

 

Delfinbesuch

 

Zusammenfrassend lässt sich eindeutig sagen, dass auf Langfahrt  jede Flaute über 6 Stunden schlimmer ist, als stürmisches Wetter für einen Tag.

Na ja, 80 Liter Diesel für drei Tage Motoren später sind wir angekommen, das war heute Nacht um Mitternacht. Jetzt heißt es relaxen und vorbereiten für den nächsten Abschnitt nach England. Der erste Eindruck von Horta ist super. Sehr entspannt, total freundliche Leute überall, sehr liebevoll und ansehnlich die Erscheinungsbilder der Strassen. Wie auf der Hinfahrt Portugal uns so sehr positiv beeindruckte, so ist auch hier der erste Eindruck sehr sehr positiv. Wir werden berichten.

 

Marina Horta

 

Im Hintergrund der Pico

Aufrufe: 76
Bewerte diesen Beitrag:
0

Veröffentlicht von am in Reisen

Uns geht es super! Wir sind am 20.04 von Tortola aus Richtung Azoren aufgebrochen. Wir hatten vier Tage lang am-Wind Kurse bei zunehmenden Winden und Wellen und wurden entsprechend durchgeschüttelt. Die Wellen kamen so spitz, dass wir uns immer öfter nach den Wellen ausgerichtet haben und sind meist mit einem Schrick in den Schoten unterwegs gewesen, konnten jedoch, als wir es wollten, keinen direkten Kurs Azoren anlegen. Alles kein Problem, das sehen wir ja sportlich, aber als dann der Wetterbericht verkündete,dass es die nächsten fünf Tage so bleiben soll, Tendenz eher zunehmend, da haben wir uns entschieden, nach Bermuda abzudrehen. Wir konnten auf Halbwind abfallen und sind dann 1,5 Tage zu den Bermudas gesegelt. In der Spitze dann mit kleiner Fock im zweiten Reff sind wir dann mit bis zu 12 Knoten unterwegs gewesen. Das hat dann die vier Tage am Wind Segeln wieder ausgeglichen, es hat viel Spaß gemacht. Die ersten fliegenden Fische landeten wieder nachts am Deck. Ansonsten haben wir nur beim Verlassen der BVI drei Delfine gesehen, das war es dann die ganzen nächsten Tage. keine Wale, Delfine oder ähnliches. Langsam wird es kälter, immer öfter kommt die Fleecejacke zum Einsatz. Am vorletztem Tag vor den Bermudas kam sogar das Ölzeug zum Einsatz, sogar mit Segelstiefeln, die Barfussroute scheint langsam vorbei zu gehen. Aber wir freuen uns darauf, die Merinounterwäsche irgendwann wieder rauszuholen und sich einzukuscheln. es war doch verdammt viel Sonne die letzten Monate, teilweise einfach zu viel. Wir freuen uns auf unsere Familien und Freunde, ja sogar auf die Arbeit. wir müssen uns ja auch nicht beschweren, noch haben wir knapp zwei Monate Reisezeit vor uns, auf die wir uns schon riesig freuen. Auf dem Wasser zu sein für mehrere Tage ist so eine Wohltat für Körper und Geist, es macht einen entweder süchtig, oder es schreckt einen ab. Uns macht es süchtig. Mal schauen, ob es so bleibt am Ende unserer Reise.

Bermuda gefällt uns ausgesprochen gut, gerade nach den doch herz-und seelenlosen British Virgin Islands. Die Menschen hier sind sehr freundlich, aufgeschlossen und hilfsbereit. Überall haben wir viel Spaß und werden mit offenen Armen aufgenommen.

Am Sonntag, den 30.04. werden wir wohl wieder Richtung Azoren aufbrechen, es sind ja nur noch 1.850 Meilen, die Wetterprognose sieht vielversprechend aus. Das Boot ist in einem sehr gutem Zustand.

Auf Tortola konnten wir unser Dinghi mit Aussenborder und unsere 50 Meter Ankerkette verkaufen. Nun ist Foxy Lady um ca 200 kg leichter und fängt wieder an, richtig gut zu laufen. Natürlich sind wir noch zu schwer, aber der Unterschied ist schon riesig, wir kommen wieder früher ins Gleiten, alles läuft leichter, wir haben mehr Spaß!

Wir liegen jetzt hier mit mehreren europäischen Yachten, die alle auf dem Weg zu den Azoren waren und hierher abgedreht sind.

Wir werden wohl alle die nächsten Tage aufbrechen. Die einen wollen Flaute und am liebsten Motoren, die anderen basteln sich Routen zusammen, wo sie den besten Wind haben. Wir auch. Aber wir haben Manni, der uns unterwegs regelmäßig mit der Großwetterlage vertraut macht und uns die Sicheheit gibt, nicht ungewollt in ein Sturmtief zu segeln. Wir sind dafür so dankbar, dass Manni so viel Zeit für uns aufbringt, dass er eigentlich schon zur Crew zählt. Inshorecrew sozusagen. An dieser Stelle schon mal vorab ein riesiges "Dankeschön" von uns dafür! 

Aufrufe: 226
Bewerte diesen Beitrag:

Heute 0 | Gestern 29 | Woche 213 | Monat 884 | Insgesamt 12650

Aktuell sind ein Gast und keine Mitglieder online