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Veröffentlicht von am in Reisen

La Coruna - Camarinas - Muros - Viana de Castello

Jetzt sind wir vier Tage in La Coruna. Ich habe mir eine Augeninfektion zugezogen und musste mich hier in ärztliche Obhut begeben:

fünf Minuten zu Fuß in das nächste Krankenhaus, dort wurde kein Englisch gesprochen, aber mit einem Zettel in der Hand sind wir ins nächste Taxi, quer durch die Stadt in ein anderes Krankenhaus, dort in die Notfallaufnahme, kurz Personalausweis kopiert, Bogen ausgefüllt, Nummer bekommen und zehn Minuten später waren wir wieder draußen mit einem Rezept in der Hand: Kosten - nichts, freie Heilsfürsorge. Dafür so gut wie keine Bürokratie, es wird einfach geholfen. Das Medikamtent kostet dann knapp 4 Euro, wir nehmen gleich eine Tube als Reserve mit. In 1,5 Stunden waren wir durch mit dem Thema. Vorbildlich vom Ablauf im spanischen Gesundheitswesen her, die Qualität kann ich nicht beurteilen, habe aber Gutes gehört.

Pulpos

 

La Coruna

In La Coruna entdecken wir nach kurzer Zeit eine Pulperia: Spezialität alles rund um Pulpos, Oktopus, Calamares......zart und sehr geschmackvoll, überhaupt nicht zu vergleichen mit diesen Calamaresringen aus der Tiefkühlabteilung. Hier kehren wir gleich zweimal ein, überhaupt gefällt uns  die galizische Küche sehr gut, und das nach den kulinarischen Leckereien in der Bretagne......uns geht es richtig gut und wir genießen unser Leben jetzt und hier. Entsprechend gute Stimmung haben wir die ganze Zeit an Bord. Die Abläufe klappen immer besser, all die vielen bunten Strippen an Bord für die Segeleinstellungen bekommen ihren Sinn und stiften nicht nur Verwirrung.

Kap Finisterre

Heute geht es weiter, erst zum Kap Finisterre, dann weiter nach Camarinas. Von den zehn Stunden konnten wir leider nur eine gute halbe Stunde segeln......das berüchtigte Kap Finisterre bei Flaute, so dicht kommt man da sonst nicht ran, zumindest nicht freiwillig.

Camarinas

Dann laufen wir abends um 19.15 Uhr in Camarinas ein, ein piktoresker Fischerort, nicht so herausgeputzt für Touristen, hat aber eine sehr charmante Ausstrahlung, friedlich, einfach und sauber, viele Fischer, alle sehr beschäftigt, kein Stress. Alles scheint im Einklang zu sein. Die spanischen Häfen sind um vieles einfacher ausgestattet als noch die französischen Marinas, kosten dafür statt 30 € nur 20 €/Tag. In Camarinas warten wir das unangenehme, feuchte und windige  Südwestwetter für zwei Tage ab, bevor wir wieder starten. Heute geht es nach Muros, 36 nm entfernt. Es soll Wind kommen, aber wir können nur wieder die letzten 2,5 Stunden segeln, als die Abendbrise eintritt. Muros ist auch sehr schön, wir haben das Gefühl, hier eigentlich noch einen Tag länger bleiben zu wollen, aber es treibt uns weiter nach Süden. Wer hat eigentlich gesagt, dass es in Spanien warm ist um diese Jahreszeit? Wir haben sogar schon die Heizung angehabt, da die Kälte abends von unten kommt, knapp 16 Grad hat hier der Atlantik.

Montag, 26.09., Morgendämmerung. Kein Wind. Wir gleiten wie gewohnt leise aus dem Hafen Richtung Baiona, dem letzten spanischen Hafen vor der portugiesischen Grenze.

Kein Kommentar zum Segeltag.....nur, dass wir 10 Stunden für 44 nm gebraucht haben und lange den Wassermacher laufen lassen konnten, alles störungsfrei:-), langsam frustrieren wir. Wo ist der portugiesische Norder, der hier immer mit 5-6 Bft. wehen soll? 2006 bin ich mit Freunden schon einmal die gesamte Küste hochgesegelt, allerdings Richtung Nord. Tagsüber hatten wir Flaute, nachts regelmäßig 5-6 Bft. gegenan. Der Bier- und Dieselverbrauch auf dieser Tour war enorm, 12 Stunden motoren jeden Tag ermüdet eben und macht durstig.

Biona spricht uns nicht so sehr an, die Marina überhaupt nicht, wichtiger ist ja auch, dass morgen guter Wind kommen soll, aber erst ab Mittag.

Baiona

 

Baiona

 

Baiona

Nächsten Morgen um 11.00 Uhr starten wir dann wieder, tuckern langsam aus der großen Bucht im Slalom um die vielen kleinen Fischerboote, die hier ihr morgendliches Anglerglück suchen.

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Heute stimmt der Wetterbericht!! Pünktlich, als wir auf unseren Südkurs gehen, kommt der Wind. Wir setzen unseren Spi und steigern langsam unsere Geschwindigkeit mit dem zunehmenden Wind. Endlich ein herrlicher Segeltag - es ist warm in der Sonne, das Boot läuft wie auf Schienen. Zwar viel zu tief mit 160 Grad zum Wind, aber wir sind ja nicht verwöhnt. Immerhin schaffen wir so locker die acht Knotengrenze und freuen uns des schönen Segeltages. Erstaunlicherweise hält der Wind bis eine Seemeile vor dem Hafen, als eine Front über die Berge gezogen kommt und sofortige Windstille eintritt. Wir bergen den Spi und starten den Motor. Nach fünf Minuten ist der Wind wieder da. Wir trauen dem Braten aber nicht und segeln die letzten Meter nur mit dem Groß, als plötzlich mehr als 35 Knoten Wind über uns herfallen, das Boot sich nicht mehr auf Kurs halten lässt, da unser Groß für den erforderlichen Kurs bei 35 Knoten Wind doch zuviel Segelfläche hat, also Segel runter. Kurze Salzdusche und nach zehn Minuten ist der Spuk vorbei. Das ist Segeln, immer eine Überraschung im Gepäck.

 

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Portugal

Beim Anlegen werden wir schon von Freunden aus Deutschland erwartet, mit denen wir unser Anlegebier teilen und anschließend einen herrlichen gemeinsamen bunten Abend erleben! Welch eine Freude, nach nur gut sechs Wochen unterwegs sein, ein Stück Heimatgefühl zu erleben. Heute wollen wir gemeinsam Sight Seeing machen und einen schönen Tag miteinander verbringen.

Langsam wird es auch immer ein wenig wärmer von Hafen zu Hafen, allerdings noch nicht so warm, dass wir immer sofort den Schatten suchen müssen, oder daß die Nächte noch 20 Grad haben, also werden wir weiterziehen, Algarve heißt unsere Hoffnung auf mehr Wärme.

Wir verbringen zwei Tage mit unseren Freunden, fahren mit einer Kabelbahn hinauf zum Castello um von hier aus einen imposanten Panoramablick zu genießen, (auf welcher Kamera waren noch die Bilder?.....folgt), lernen portugiesische Kulinaritäten kennen und genießen eine herrliche Zeit miteinander. Viana do Castelo gefällt uns so gut, dass wir noch einen Tag hinten dran hängen und erst am Freitag starten wollen, der Wetterbericht verspricht zumindest abschnittsweise guten Wind für die geplante Tour nach Lisboa.

 

 

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