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Reisen

Veröffentlicht von am in Reisen

 

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historische Trambahn

Fahrstuhl von Herrn Eiffel

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Beim Anmelden gibt uns der Hafenmeister einen super guten Tipp für ein typisch portugiesisches Restaurant hier im Hafenviertel, nicht ausgerichtet auf Touristen. Es ist ein gr0ßer Raum ohne Fenster und nahezu ohne Deko oder besonderer Einrichtung, einfach und zweckmäßig. Die Tische dicht beieinander, für Kommunikation ist gesorgt. Und wie es uns bereits in Combrit in ähnlicher Situation ergangen ist, spricht auch hier vom Personal niemand Englisch. Kurzerhand wird ein offensichtlicher Stammgast vom Nachbartisch hinzugezogen, der für uns übersetzt und uns ein Lammgericht empfiehlt - wow!! Dazu einen portugiesischen Rotwein des Hauses - so lässt es sich leben und es ist ein schönes Ankommen in solch einer Metropole.

Erschöpft und rundum zufrieden fallen wir dann in unsere Kojen.

Heute, Montag, den 2.10. wollen wir uns erstmal noch ausruhen von der Segelei, Boot pflegen, Einkaufen und schauen was dann noch so passiert.

Unser Einkauf heute fällt wieder mal etwas größer aus, wir nutzen das gute Angebot hier. Dann alles rein in ein Taxi und zurück zum Boot. Vorräte auffüllen ist jedes Mal viel Arbeit, Lauferei und Schlepperei. Dafür haben wir jetzt mindestens zwei bis drei Wochen Ruhe mit Einkaufen, nur noch frisches Brot und Gemüse müssen wir in der Zeit besorgen.

Alle Pflichten für heute erfüllt, schlendern wir  in den benachbarten Yachthafen, direkt unter der Brücke des "25. April", eines der vielen Wahrzeichen Lissabons und die Ansteuerungsmarke aller Seefahrer, die in den Fluß Tejo wollen, an dem Lissabon liegt.

Haben wir bis eben noch gedacht, unser Yachthafen ist laut - hier in diesem Yachthafen direkt unter der Brücke ist Lärm garantiert, da liegen wir im anderen Hafen  in einer Oase der Stille. Von oben kommt Flugzeug-, Eisenbahn- und Straßenlärm und zur Abrundung sind hier noch einige Bars und Discos am Hafen. Ach ja, nicht zu vergessen, daß Kreuzfahrtschiff, das hier auch liegt mit ein paar tausen Touristen an Bord. Wir sitzen in einem der Restaurant's hier und alle paar Minuten rauscht über unseren Köpfen gefühlt eine Eisenbahn lang, verbunden mit einem fast Ohren betäubenden Lärm. Das ist zu viel, auch wenn wir uns in einer Metropole befinden. Gut, das wir nicht in diesem Hafen liegen. Metropolische Preise nimmt aber auch unsere Marina für einen Liegeplatz: das Doppelte des sonst Üblichen. Dafür snd dann aber auch die sanitären Anlagen unter aller Kanone, schließlich haben die Megayachten ihren eigenen Sanitärbereich an Bord und für das Fußvolk reicht es eben. Außerdem ist der Hafen immer voll.

 

Dienstag, 04.Oktober

Heute ist eine Stadtrundfahrt angesagt. Lissabon scheint voll mit Touristen zu sein, obwohl wir uns bereits in der Spätsaison befinden. Entsprechend voll sind die Busse, aber wir haben jede Menge Spaß beim Beobachten der vielen anderen Touristen. Manchmal spielen sich reine Comicszenen ab. Vor allem, wenn es um das Besetzen und Reservieren von Plätzen geht. Vielen fehlen wohl die Handtücher, die man bereits vor dem Frühstück über seine Liege legt. Oder eben ein ähnlicher Ersatz.

In knapp zwei Tagen ist es nur möglich, einen sehr oberflächlichen Eindruck von einer Stadt zu bekommen, der auch nicht allgemeingültig sein kann.

Wir empfinden Lisboa als sehr sehr laut, eine moderne europäische Metropole mit sehr nervösem Charakter und all den guten und schlechten Dingen, die eine europäische Hauptstadt ausmacht. Dies mag an der Überflutung durch Touristen und oder an dem überall herrschendem Baulärm und Bauschmutz liegen.

Dafür ist die Stadt voll mit Sehenswürdigkeiten, die einen Besuch lohnen. Wir genießen die Stadtrundfahrt sehr, stürzen uns noch einmal in das Getümmel der Touristen, um dann zum Abend hin zu unserem Boot zurückzukehren. Morgen wollen wir weiter. Mal schauen, wie weit der Wind uns trägt. Hauptsache wieder Ruhe.

 

Brücke des 25.April

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Yellowbus.....

 

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Heinrich der Seefahrer wird geliftet

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historisches Elektrizitätswerk

 

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Veröffentlicht von am in Reisen

Postkartenansicht 2

 

Wir verbringen zwei Tage mit unseren Freunden in Viana do Castelo, fahren mit einer Kabelbahn hinauf zum Castello um von hier aus einen imposanten Panoramablick zu genießen, (auf welcher Kamera waren noch die Bilder?.....folgt), lernen portugiesische Kulinaritäten kennen und genießen eine herrliche Zeit miteinander. Viana do Castelo gefällt uns so gut, dass wir noch einen Tag hinten dran hängen und erst am Freitag starten wollen, der Wetterbericht verspricht zumindest abschnittsweise guten Wind für die geplante Tour nach Lisboa, oder auch Lissabon.

Freitag, den 30.09. um 9.45 Uhr herrscht zu unserem Start ein strahlender Sonnenschein und mal wieder Flaute. Mal schauen, ob heute der Wetterbericht stimmt.....

Nur eine gute Stunde später: wir fahren in eine Nebelwand hinein, immer noch kein Windhauch, der diesen Nebel wegblasen könnte. Die Sonne kommt auch nicht durch diese dicke Schicht, so dass wir Rdarfahren üben können, nein sogar müssen, denn die Fischerbojen mit ihren kleinen Fähnchen obendrauf stehen teilweise dicht an dicht und jetzt sehen wir sie gar nicht mehr. Unser Radar bekommt die kleinen Fähnchen auch nur dann mit, wenn diese gerade oben auf der Welle sind, im Wellental verschwindet das Signal dann, höchste Aufmerksamkeit ist gefragt. Kerstin starrt in den Nebel, ich auf den Monitor. Aber so umfahren wir alle Fähnchen und haben eine gute Übung mit dem Radar.

2006 haben wir ähnliches hier an der Küste erlebt, da war der Nebel jeweils nur die ersten 5- 10  Seemeilen vor der Küste. Also versuchen wir unser Glück im Westen, weg von der Küste. Nach gut 3 nm löst sich der Nebel tatsächlich etwas auf, die Sichtweite liegt nun wieder über 500 m, die Entspannung kommt langsam zurück. Nur der Wind bleibt total aus. Konsequenterweise beenden wir dann unseren Segeltag, nein unseren Motortag, im nächstgelegenen Hafen: Leixoes, unmittelbarer Vorort von Porto.

 

Leixoes

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Der erste Eindruck vom Hafen ist nicht schön, fast mitten im Industriehafen finden wir uns wieder, umzingelt von Lotsenbooten, die ein- und ausfahren. Allerdings, nachdem wir fünfhundert Meter Richtung Zentrum laufen, um unsere Nahrungsaufnahme für heute abzuschließen, werden wir überrascht. Kleine Gässchen mit noch kleineren Geschäften gibt es hier, absolut ruhig und gelassen die Stimmung. Mitten in einer diesen kleinen Gassen sitzen wir dann kurze Zeit später in einem kleinen Pavillon und genießen die portugiesische Küche und den Wein. Natürlich gibt es Fisch, wie fast jedes Mal, wenn wir essen gehen. Heute die örtliche Spezialität: Sardinen bis zum Umfallen.

Zwei Stunden später liegen wir in der Koje und es fängt an zu regenen und zu wehen - Wind!

 

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Samstag starten wir dann um 9.15 Uhr bei noch mäßigem Wind. So läuft unsere Wasserproduktion wieder an, während wir mit Groß und Genua und 2.000 U/min in den Tag hineinfahren. Pünktlich, nachdem wir genug Wasser haben, kommt auch der Wind etwas in die Hufe und wir können den Code Zero setzen und mit 7 - 8 kn Richtung Lisboa segeln. Wir segeln!! Von hinten kam eine 20 m Segelyacht auf, die wir schon im Hafen gesehen haben, doch nun unter Code Zero lassen wir diese langsam achtern aus. Ein wunderschöner Segeltag und eine anschließende Segelnacht lassen unsere Herzen höher schlagen, mit bis zu 12 kn können wir endlich Meilen gut machen - und lassen unseren Verfolger hinter uns. Immer wieder kommen Delfine uns besuchen und Kerstin ist fest der Meinung einen Riesendelfin elegant auftauchen und dann wieder verschwinden gesehen zu haben - ist Kerstin wal - sinnig? Es war wohl unser erster Wal und kein Delfin, denke ich.

 

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Um Mitternacht läßt der Wind dann etwas nach und dreht mehr auf Nord, so daß wir immer weniger Druck ins Boot bekommen, sprich, nicht mehr so schnell sind. Da kommt dann diese 20 m Yacht und will mich auf meiner Luvseite überholen, um mir auch noch den letzten Wind zu nehmen.....und schon steigt das Regattafieber: nicht mit mir! Ich ziehe Foxy Lady hoch, direkt vor den Bug der großen Yacht, beschleunige auf 10 Knoten und lasse meinen vermeintlichen Gegner wieder achtern aus, bis ich wieder ihre Backbordlaterne sehe, Angriff abgewehrt. Ich falle wieder etwas ab, nachdem ich enttäuscht festgestellt habe, daß mein Gegner nichts unternimmt als Gegenmaßnahme! 5 Minuten später werde ich von dem "Piloten" der Yacht angefunkt - wohl ein Berufsskipper - er ist verwundert, wie es sein kann, daß ich mit so hoher Geschwindigkeit ihm vor den Bug gefahren bin, vor allem warum? Er will doch nur überholen.

Ich sagte ihm, daß er sich die falsche Seite zum Überholen ausgesucht habe, er aber gerne auf meiner Leeseite mich passieren kann, da ich mir nicht den Wind von ihm nehmen lassen werde.....Seinen Kommentar, daß es doch dann für ihn schwierig sei, so tief zu fahren, habe ich überhört. Wir sind schließlich hier zum Segeln und nicht zum Kaffeekränzchen, vor allem nach so viel Entbehrung des Segelns. Habe dann nichts mehr von ihm gehört, er hat seinen Motor angeschmissen und hat  den Hebel auf den Tisch gelegt mit 8,5 Knoten.

Dann zeigt es sich, daß der Wettrerbericht dieses Mal richtig liegt, der Wind schläft wieder ein. Seit 3.15 Uhr brummt unser Motor wieder und schiebt uns mit 4,5 kn Richtung Lissabon.....aber wir haben das einzig sichtbare Wetterfenster der nächsten Tage genutzt, um wenigstens gute zwölf Stunden schnell segeln zu können.

 

Westküste vor Lisboa

Einfahrt Lisboa

 

Postkartenansicht Lisboa 1

 

Nachmittags werden wir dann nochmal belohnt: die letzten 15 Seemeilen, die Einfahrt nach Lissabon, geht es wieder höher an den Wind und wir können wir mit dem Code Zero segeln und finden so einen krönenden Abschluß für unsere Fahrt nach Lisboa. In der Marina Alcantara wartet schon ein Paket vom Bremer Segelmacher unseres Vertrauens für uns mit einem neuen Mastrutscherschlitten, der uns in der Biskaja brach. Toll, wie diese Logistik funktioniert.

Morgen heißt es für uns, die Stadt zu erkunden. Ungewohnt ist der immense Lärm dieser Gr0ßstadt: Flugzeuge und Straßenlärm - gefühlt 24 Stunden täglich.

 


 

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Veröffentlicht von am in Reisen

Jetzt sind wir vier Tage in La Coruna. Ich habe mir eine Augeninfektion zugezogen und musste mich hier in ärztliche Obhut begeben:

fünf Minuten zu Fuß in das nächste Krankenhaus, dort wurde kein Englisch gesprochen, aber mit einem Zettel in der Hand sind wir ins nächste Taxi, quer durch die Stadt in ein anderes Krankenhaus, dort in die Notfallaufnahme, kurz Personalausweis kopiert, Bogen ausgefüllt, Nummer bekommen und zehn Minuten später waren wir wieder draußen mit einem Rezept in der Hand: Kosten - nichts, freie Heilsfürsorge. Dafür so gut wie keine Bürokratie, es wird einfach geholfen. Das Medikamtent kostet dann knapp 4 Euro, wir nehmen gleich eine Tube als Reserve mit. In 1,5 Stunden waren wir durch mit dem Thema. Vorbildlich vom Ablauf im spanischen Gesundheitswesen her, die Qualität kann ich nicht beurteilen, habe aber Gutes gehört.

Pulpos

 

La Coruna

In La Coruna entdecken wir nach kurzer Zeit eine Pulperia: Spezialität alles rund um Pulpos, Oktopus, Calamares......zart und sehr geschmackvoll, überhaupt nicht zu vergleichen mit diesen Calamaresringen aus der Tiefkühlabteilung. Hier kehren wir gleich zweimal ein, überhaupt gefällt uns  die galizische Küche sehr gut, und das nach den kulinarischen Leckereien in der Bretagne......uns geht es richtig gut und wir genießen unser Leben jetzt und hier. Entsprechend gute Stimmung haben wir die ganze Zeit an Bord. Die Abläufe klappen immer besser, all die vielen bunten Strippen an Bord für die Segeleinstellungen bekommen ihren Sinn und stiften nicht nur Verwirrung.

Kap Finisterre

Heute geht es weiter, erst zum Kap Finisterre, dann weiter nach Camarinas. Von den zehn Stunden konnten wir leider nur eine gute halbe Stunde segeln......das berüchtigte Kap Finisterre bei Flaute, so dicht kommt man da sonst nicht ran, zumindest nicht freiwillig.

Camarinas

Dann laufen wir abends um 19.15 Uhr in Camarinas ein, ein piktoresker Fischerort, nicht so herausgeputzt für Touristen, hat aber eine sehr charmante Ausstrahlung, friedlich, einfach und sauber, viele Fischer, alle sehr beschäftigt, kein Stress. Alles scheint im Einklang zu sein. Die spanischen Häfen sind um vieles einfacher ausgestattet als noch die französischen Marinas, kosten dafür statt 30 € nur 20 €/Tag. In Camarinas warten wir das unangenehme, feuchte und windige  Südwestwetter für zwei Tage ab, bevor wir wieder starten. Heute geht es nach Muros, 36 nm entfernt. Es soll Wind kommen, aber wir können nur wieder die letzten 2,5 Stunden segeln, als die Abendbrise eintritt. Muros ist auch sehr schön, wir haben das Gefühl, hier eigentlich noch einen Tag länger bleiben zu wollen, aber es treibt uns weiter nach Süden. Wer hat eigentlich gesagt, dass es in Spanien warm ist um diese Jahreszeit? Wir haben sogar schon die Heizung angehabt, da die Kälte abends von unten kommt, knapp 16 Grad hat hier der Atlantik.

Montag, 26.09., Morgendämmerung. Kein Wind. Wir gleiten wie gewohnt leise aus dem Hafen Richtung Baiona, dem letzten spanischen Hafen vor der portugiesischen Grenze.

Kein Kommentar zum Segeltag.....nur, dass wir 10 Stunden für 44 nm gebraucht haben und lange den Wassermacher laufen lassen konnten, alles störungsfrei:-), langsam frustrieren wir. Wo ist der portugiesische Norder, der hier immer mit 5-6 Bft. wehen soll? 2006 bin ich mit Freunden schon einmal die gesamte Küste hochgesegelt, allerdings Richtung Nord. Tagsüber hatten wir Flaute, nachts regelmäßig 5-6 Bft. gegenan. Der Bier- und Dieselverbrauch auf dieser Tour war enorm, 12 Stunden motoren jeden Tag ermüdet eben und macht durstig.

Biona spricht uns nicht so sehr an, die Marina überhaupt nicht, wichtiger ist ja auch, dass morgen guter Wind kommen soll, aber erst ab Mittag.

Baiona

 

Baiona

 

Baiona

Nächsten Morgen um 11.00 Uhr starten wir dann wieder, tuckern langsam aus der großen Bucht im Slalom um die vielen kleinen Fischerboote, die hier ihr morgendliches Anglerglück suchen.

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Heute stimmt der Wetterbericht!! Pünktlich, als wir auf unseren Südkurs gehen, kommt der Wind. Wir setzen unseren Spi und steigern langsam unsere Geschwindigkeit mit dem zunehmenden Wind. Endlich ein herrlicher Segeltag - es ist warm in der Sonne, das Boot läuft wie auf Schienen. Zwar viel zu tief mit 160 Grad zum Wind, aber wir sind ja nicht verwöhnt. Immerhin schaffen wir so locker die acht Knotengrenze und freuen uns des schönen Segeltages. Erstaunlicherweise hält der Wind bis eine Seemeile vor dem Hafen, als eine Front über die Berge gezogen kommt und sofortige Windstille eintritt. Wir bergen den Spi und starten den Motor. Nach fünf Minuten ist der Wind wieder da. Wir trauen dem Braten aber nicht und segeln die letzten Meter nur mit dem Groß, als plötzlich mehr als 35 Knoten Wind über uns herfallen, das Boot sich nicht mehr auf Kurs halten lässt, da unser Groß für den erforderlichen Kurs bei 35 Knoten Wind doch zuviel Segelfläche hat, also Segel runter. Kurze Salzdusche und nach zehn Minuten ist der Spuk vorbei. Das ist Segeln, immer eine Überraschung im Gepäck.

 

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Portugal

Beim Anlegen werden wir schon von Freunden aus Deutschland erwartet, mit denen wir unser Anlegebier teilen und anschließend einen herrlichen gemeinsamen bunten Abend erleben! Welch eine Freude, nach nur gut sechs Wochen unterwegs sein, ein Stück Heimatgefühl zu erleben. Heute wollen wir gemeinsam Sight Seeing machen und einen schönen Tag miteinander verbringen.

Langsam wird es auch immer ein wenig wärmer von Hafen zu Hafen, allerdings noch nicht so warm, dass wir immer sofort den Schatten suchen müssen, oder daß die Nächte noch 20 Grad haben, also werden wir weiterziehen, Algarve heißt unsere Hoffnung auf mehr Wärme.

Wir verbringen zwei Tage mit unseren Freunden, fahren mit einer Kabelbahn hinauf zum Castello um von hier aus einen imposanten Panoramablick zu genießen, (auf welcher Kamera waren noch die Bilder?.....folgt), lernen portugiesische Kulinaritäten kennen und genießen eine herrliche Zeit miteinander. Viana do Castelo gefällt uns so gut, dass wir noch einen Tag hinten dran hängen und erst am Freitag starten wollen, der Wetterbericht verspricht zumindest abschnittsweise guten Wind für die geplante Tour nach Lisboa.

 

 

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